2011 - Vier Tage, zwei Personen, alles inklusive

Farce von John Graham

Moskau in den 80er-Jahren vor der Wende: Clive Pritchard ist ein kleiner Angestellter im britischen Außenministerium. Er hat sich mit seiner Geliebten Vicky, einer Mitarbeiterin der Bank nebenan, in der Suite eines Moskauer Luxus-Hotels einquartiert, um ein paar amouröse Tage zu genießen. Dieser Plan gerät jedoch bereits am Ankunftstag ins Wanken, als er in der Hotel-Lobby erkannt wird: Celia, die beste Freundin seiner Frau Mary, besucht mit Ihrem Mann Harry ebenfalls die Hauptstadt der Sowjetunion!

Clive verstrickt sich mehr und mehr in Widersprüche, was umso fataler ist, da der KGB im Hotel bestens vernetzt ist und seine Ausreden gegenüber Celia gegen ihn verwenden möchte. Damit nicht genug, sieht sich Pritchard auch noch mit Mitarbeitern des Waschmittelkonzerns konfrontiert, bei dessen Preisausschreiben Vicky die Reise gewonnen hatte. Da die Firma die Reise medienwirksam in Szene setzen möchte, wünscht sich Clive einmal mehr, die Reise niemals angetreten zu haben.

 

 

John Graham

John Graham, Schauspieler und Schriftsteller, wurde in Inverness, Schottland geboren und studierte Dramatische Künste an Royal Academy of Dramatic Art in London. Als Schauspieler arbeitete er an vielen Theatern in England, trat häufig im Fernsehen auf und spielte in Filmen und Hörspielen mit. In den frühen Sechziger-Jahren schrieb er sein erstes Stück für das Radio; seitdem ist er als Boulevard-Autor aus den Theatern nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Komödien liefen auch im deutschen Fernsehen - so mit großem Erfolg "Hexenschuss" (mit Herbert Herrmann).

 

 

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